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Gymnasium Bamberg

Kunst Vernissage am E.T.A.

Ein kunstvoll mit Kleid und Krone inszeniertes Skelett begrüßte die Besucherinnen und Besucher am Eingang der Mensa, in die das Leistungsfach Kunst gemeinsam mit dem Fotokurs und Teilnehmerinnen und Teilnehmern des W-Seminars am Mittwoch, den 15.04.2026, zur Vernissage ihrer Abschlussausstellung geladen hatte. Der ungewöhnliche Empfang sorgte für manche Irritation – und für viel Erheiterung.
In der Mensa, in der ein Teil der Ausstellung zu sehen war, erwartete die Gäste ein breites Spektrum an Arbeiten: Zeichnungen und Collagen zum Thema „Körper“, malerische Selbstporträts, Skizzenbücher sowie ein stimmungsvoller Bereich mit selbst gestalteten Leuchten, die den Raum in angenehmes Licht tauchten.
Im Namen des Leistungsfaches begrüßte die Schülerin Emma Müller die Anwesenden und hob dabei die besonderen Umstände hervor, die der Kurs im vergangenen Jahr zu bewältigen hatte: „In den letzten beiden Jahren wurden wir von vielen verschiedenen Lehrkräften auf unserem Weg zum Abitur begleitet.“
So brachte jeder Wechsel neue Perspektiven, aber auch große Herausforderungen und unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen mit sich. Den Kursteilnehmenden gelang es, ihre eigene künstlerische Position zu finden, neue Impulse aufzunehmen und eine Vielzahl beeindruckender, sehr unterschiedlicher Werke zu schaffen, die am gut besuchten Ausstellungsabend auf großes Interesse stießen.
Nach einem Gläschen Sekt konnten im Haupthaus Architekturmodelle bekannter Orte am E.T.A., die durch ihre Detailgenauigkeit faszinierten, architekturzeichnerische Blicke „hinter die Fassade“, persönliche Assemblagen sowie partizipative und mediale Arbeiten zum Thema „Erinnerungsspuren“, Körperfragmente aus Ton und vieles mehr bewundert werden. Neben den Arbeiten des Leistungsfachs wurden den sichtlich begeisterten Besucherinnen und Besuchern auch experimentelle Fotogramme des Fotokurses und verschiedene Kurzfilme des W-Seminars präsentiert.
Der Abend bildete einen gelungenen Abschluss zweier aufregender, nicht immer einfacher Jahre und wird sicherlich in bester Erinnerung bleiben.
Ein großer Teil der Ausstellung kann noch einige Wochen während der Schulöffnungszeiten besucht werden.

Text und Fotos Barbara Gügel