Es war einmal in einem märchenhaften Dezember in den 5. Klassen einer wundervollen Schule. Da beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Deutsch-Unterricht mit vielen klassischen Märchen. Sie lernten fantastische Wesen kennen, Zaubersprüche zu formulieren und in altertümlicher Sprache ihr eigenes Märchen zu schreiben. Bis sie am 9. Dezember sogar die Gelegenheit hatten, ein modernes Märchen auf der Bühne zu erleben: „Die unendliche Geschichte“ am E.T.A. Hoffmann-Theater. Verzaubert wurden sie dabei von der Hauptfigur Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur, die auf der Suche nach einem Heilmittel für die kindliche Kaiserin sind. Am besten gefallen hat den meisten allerdings die schauspielerische Darstellung des Werwolfes Gmork, der in sich windenden Bewegungen über die Bühne schlich. Für die Klasse 5b ging es nach diesem Erlebnis noch märchenhaft weiter. Als gemeinschaftliche Lektüre las man sich gegenseitig eine vereinfachte Version des Kunstmärchens „Nussknacker und Mausekönig“ des schulischen Namensgebers E.T.A. Hoffmann vor. Die Fantasie der Kinder beflügelte darin vor allem das Puppenreich, in dem der Nussknacker dem Mädchen Marie allerlei herrliche Dinge zeigt: den Weihnachtswald, Flüsse aus Limonade und Honig sowie das Marzipanschloss. Diese finden sich auch auf den bunten Gemälden wieder, die die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss anfertigten. Und so malten sie lange und glücklich…bis zu den Weihnachtsferien.
T. Schweiger



