Mit festlichen und raumfüllenden Klängen eröffnete das Blechbläserensemble unter der Leitung von Frank Werner den Abend mit Giovanni Gabrielis „Sonata pian´ e forte“. Die klare Intonation und die überzeugende Gestaltung der polyphonen Passagen verliehen dem Konzert einen würdigen und feierlichen Auftakt.
Der Unterstufen- und Kammerchor präsentierte anschließend ein abwechslungsreiches Programm weihnachtlicher Lieder. Unter der sicheren Leitung von Elisabeth Pagan überzeugten die jungen Sängerinnen und Sänger mit ausgewogenem Chorklang, schöner Textverständlichkeit und spürbarer Freude am gemeinsamen Musizieren, einfühlsam begleitet von der Rhythmusgruppe und dem Gitarrenensemble.
Mit klangmalerischer Präzision entführte das Unterstufenorchester unter der Leitung von Katharina Rosenberg das Publikum in winterliche Szenerien. In den Schlittenfahrten von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart sowie Richard Eilenberg zeigte das Orchester sichere Intonation, klare Artikulation sowie reifen und schwungvollen Orchesterklang.
Das Blechbläserquartett der Unter- und Mittelstufe stellte mit Werken von Beethoven und Händel seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. Mit sehr ausgewogenem Zusammenspiel und feiner dynamischer Abstufung gelang eine stilistisch überzeugende Interpretation der klassischen und barocken Werke.
Der Mittelstufenchor unter der Leitung von Susanne Friedrich begeisterte mit „Sing jubilate“ und „And the angels sing“. Präzise Intonation, lebendige Gestaltung und ein tragfähiger Chorklang erfüllten den Raum und sorgten für eine schwungvolle, zugleich festliche Atmosphäre.
Zarte und atmosphärische Klänge brachte das Gitarrenensemble (Einstudierung: Ulf Gollnast) mit Leo Brouwers „Landscape with rain“ zu Gehör. Das fein abgestimmte Zusammenspiel und die sensible sowie teils virtuose musikalische Gestaltung ließen ein eindrucksvolles Klangbild entstehen.
Die Big Band unter der Leitung von Johannes Klehr setzte mit dem Arrangement von Bachs „Wachet auf“ einen jazzigen Akzent. Groovendes Zusammenspiel, sichere Einsätze und ein warmer, transparenter Gesamtklang zeigten eindrucksvoll die stilistische Bandbreite des Ensembles.
Das Oberstufenorchester unter der Leitung von Ruth Ellner präsentierte Franz Schuberts Sinfonie in D mit beeindruckender Klangfülle. Fein abgestimmte Bläserpassagen und klangvolle Tuttistellen zeigten einen sehr erwachsene Orchesterklang. Die souveräne Gestaltung der Kontraste und die musikalische Geschlossenheit zeugten von hoher interpretatorischer Qualität.
Rhythmisch präzise und klanglich differenziert zeigte sich das Percussionensemble mit „An Angel’s Gift“. Unter der Leitung von Johannes Klehr überzeugten die Schülerinnen und Schüler durch konzentriertes Zusammenspiel und wirkungsvolle dynamische Abstufungen.
Der Oberstufenchor unter der Leitung von Rainer Seubold beeindruckte mit „Gaudete“ und „Carol of the Bells“. Mit ausgewogenem Chorklang, hoher Textverständlichkeit und klanglicher Präsenz schufen sie eindrucksvolle festliche Momente.
Mit Werken von Arvo Pärt und Johann Sebastian Bach gestalteten Oberstufenchor und Oberstufenorchester gemeinsam den musikalischen Höhepunkt des Abends. Die intensive Ausdruckskraft und die stimmungsvolle Interpretation von „Da pacem Domine“ und der Kantate „Wachet auf“ führten das Konzert zu einem ergreifenden und würdigen Abschluss.
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